SOKFV

Solothurner Kantonaler Fischereiverband

Der Solothurnische Kantonale Fischerei- Verband (SOKFV) bezweckt die Wahrung und Förderung aller fischereilichen Belange und der damit zusammenhängenden ideellen und wirtschaftlichen Interessen sowie die Pflege kameradschaftlicher Beziehungen zwischen seinen Mitgliedern. Der Verband sieht sich ebenso in der Funktion als Bindeglied zwischen den Ämtern und den Vereinen. Der Verband bezweckt sich einzusetzen für die natürliche Artenvielfalt und den Bestand einheimischer Fische, Krebse, Rundmäuler, Muscheln und Fischnährtiere sowie deren Lebensräume zu erhalten, zu verbessern oder nach Möglichkeit wiederherzustellen; bedrohte Arten und Rassen von Fischen und Krebsen zu schützen; eine nachhaltige Nutzung der Fisch- und der Krebsbestände zu gewährleisten. Unter dem Dach des Verbandes sind die verschiedenen Bereiche angesiedelt, die durch einen Leistungsauftrag mit dem Kanton Solothurn vertraglich vereinbart wurden.

21. März 2026

Kantonale Delegiertenversammlung

05. September 2026

Kantonaler Jungfischertag

02. & 09. Mai 2026

Schulungskurse "Fischer schaffen Lebensraum"


Unsere Flüsse
Im Kanton Solothurn ist die Aare ganz klar das Hauptfliessgewässer. Nebst der Aare gibt es noch zwei kleinere Flüsse, wie die Emme und die Dünnern. Die Emme entspringt im Emmental und mündet bei Luterbach am Emmenspitz in die Aare. Die Dünnern entspringt im Thal oberhalb von Welschenrohr und mündet in Olten in die Aare. Nebst diesen Fliessgewässern, für die das kantonale Fischereipatent Gültigkeit hat, gibt es Dutzende von Bächen, die aber grösstenteils verpachtet sind und somit nicht befischbar sind.

Unsere Bäche

Der Chastelbach

entspringt im Einzugsgebiet rund um das Dorf Nunningen SO (ca. 600m.ü.M.), bzw. um den Wiler Engi und schlängelt sich talabwärts in Richtung Grellingen BL, wo er schlussendlich im Bereich der Stauung des Moossees rechtsufrig in die Birs mündet. Im oberen Teil ab Nunningen ist das Gewässer gut zugänglich und die Gewässerbreite beträgt 2-3 Meter. Im unteren Bereich verläuft der Bach in einer Schlucht und verliert rasch an Höhe, weshalb es hier mehrheitlich schöne Gumpenbildungen gibt. Das naturbelassene und unwegsame Gelände im Chastelbachtal ist eine Herausforderung für jeden Fischer.

Die Lützel

hat zwei Hauptquellbäche: den Bief de la Côte de Mai südwestlich von Pleigne und einen weiteren, etwa gleich starken Bach südlich und westlich von Bourrignon. Beide Bäche vereinigen sich südlich des Weilers Le Moulin auf Gemeindegebiet von Bourrignon und durchströmen anschliessend eine Klus. Beim Pleigner Weiler Lucelle wird der Étang de Lucelle gestaut. Kurz unterhalb des Sees erfolgt der Übertritt auf das Gebiet der französischen Gemeinde Lucelle, in den Bezirk des früheren Klosters Lützel. Wenige 100 Meter später wird die Lützel für etwa 11 Kilometer Grenzfluss zwischen der Schweiz und Frankreich. Ab etwa Neumühle/Moulin-Neuf trennt die Lützel die Gemeinden Kiffis und Roggenburg. Beim Klösterli (solothurner Patentgewässer) tritt sie wieder ganz in die Schweiz ein, quert die Gemeinden Kleinlützel und Röschenz und mündet schliesslich bei Laufen linksufrig in die Birs.

Die Lüssel

ist ein rund 21 km langer rechter Nebenfluss der Birs in den Schweizer Kantonen Basel-Landschaft und Solothurn. Sie entwässert einen Abschnitt des nördlichen Faltenjuras und gehört zum Einzugsbereich des Rheins. Das Quellgebiet der Lüssel befindet sich auf dem Gemeindeboden von Lauwil im Kanton Baselland auf rund 1000 m ü. M. im Gebiet des Passwangs. In ihrem Oberlauf fliesst die Lüssel nach Westen durch das Bogental, das im Süden vom Passwang, im Norden vom Geitenberg flankiert wird. Sie bildet bei der Hofsiedlung Bogental einen Weiher. Bald danach strömt sie durch eine schmale Schlucht und tritt dabei auf Solothurner Kantonsgebiet über. Nun fliesst die Lüssel durch das enge, tief in die Juraketten eingeschnittene Tal von Beinwil. Von beiden Seiten erhält sie dabei Wasser durch verschiedene kurze Nebenbäche, welche dem Gebiet eine stark gekammerte Struktur verleihen. 
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